Dynamischer QR-Code erstellen
Ziel-URL jederzeit ändern, Scans tracken, Design anpassen — ohne Neudruck.
Vorteile
Ziel jederzeit ändern
Aktion vorbei? Neues Produkt? Ändere die URL hinter dem QR-Code — alle gedruckten Codes zeigen sofort das neue Ziel.
Scan-Statistiken
Wie oft, wann, wo und mit welchem Gerät wurde gescannt? Alles im Echtzeit-Dashboard.
Design anpassen
Farben, Logo, Rahmen, Ecken — gestalten Sie den QR-Code passend zu Ihrer Marke.
DSGVO-konform
Server in der EU, IP-Adressen nur gehasht, SSL-verschlüsselt.
Wie ein dynamischer QR-Code funktioniert
In einem gewöhnlichen QR-Code steckt die Zieladresse im Muster selbst. Wer den Code scannt, liest buchstäblich die Adresse ab — deshalb lässt sich an einem gedruckten Code nichts mehr ändern. Zieht die Landingpage um oder endet die Aktion, ist der Aufdruck wertlos.
Ein dynamischer QR-Code enthält stattdessen eine kurze, feste Weiterleitungsadresse. Diese Adresse bleibt für immer gleich, das Ziel dahinter ändern Sie jederzeit im Konto. Das Handy des Kunden ruft die Weiterleitung auf, wird in Millisekunden zum aktuellen Ziel geschickt — und weil dieser Zwischenschritt auf unserem Server stattfindet, entsteht dabei auch die Statistik: wie oft, wann, mit welchem Gerät und aus welcher Stadt gescannt wurde.
Für den Scanner ist der Unterschied unsichtbar. Er hält die Kamera drauf und landet dort, wo er landen soll.
Statisch oder dynamisch — was passt wofür
Statisch reicht, wenn das Ziel sich garantiert nie ändert und Sie keine Zahlen brauchen: der Link zur Startseite auf dem Firmenschild, die WLAN-Zugangsdaten im Gästezimmer, die eigene Telefonnummer auf dem Fahrzeug. Solche Codes können Sie mit jedem kostenlosen Generator erzeugen — auch mit unserem WordPress-Plugin.
Dynamisch lohnt sich, sobald eine dieser Fragen mit Ja beantwortet wird:
- Wird der Code gedruckt — auf Flyer, Plakat, Verpackung, Aufsteller, Visitenkarte?
- Könnte sich das Ziel irgendwann ändern — Speisekarte, Aktionsseite, Formular, Terminbuchung?
- Wollen Sie wissen, ob der Code überhaupt benutzt wird?
- Sollen verschiedene Standorte oder Materialien getrennt auswertbar sein?
Die zweite Frage unterschätzen die meisten. Eine Speisekarte ändert sich zweimal im Jahr, ein Aktionspreis alle paar Wochen, eine Terminsoftware wird irgendwann gewechselt. Bei einem statischen Code bedeutet jede dieser Änderungen: neu drucken.
Was Sie in der Auswertung sehen
Jeder Scan wird gezählt und eingeordnet. Sie sehen die Gesamtzahl, den Verlauf über die Tage, die Uhrzeiten, das Gerät (Mobiltelefon, Tablet, Rechner), das Betriebssystem sowie Land und Stadt. Wenn Sie UTM-Parameter verwenden, kommen diese ebenfalls in der Auswertung an und lassen sich in Ihrer Web-Analyse weiterverwenden.
Was Sie nicht sehen: einzelne Personen. Die IP-Adresse wird sofort mit SHA-256 gehasht und nie im Klartext gespeichert, Land und Stadt werden lokal auf unserem Server aus der IP abgeleitet — ohne Anfrage an einen externen Dienst. Koordinaten oder Bewegungsprofile gibt es nicht; das Datenmodell sieht sie nicht vor. Für die Scan-Auswertung werden keine Cookies gesetzt, deshalb brauchen Ihre Codes auch keinen Cookie-Hinweis. Alle Einzelheiten stehen auf der Seite Sicherheit und Datenschutz.
Vor dem Druck: fünf Dinge, die wirklich zählen
Grösse. Als Faustregel gilt ein Zehntel des Leseabstands. Ein Aufsteller auf dem Tisch wird aus etwa 30 cm gescannt und braucht rund 3 cm Kantenlänge. Ein Plakat, das man aus drei Metern liest, braucht 30 cm. Zu klein gedruckte Codes sind der häufigste Grund, warum ein Code „nicht funktioniert".
Dateiformat. Für den Druck immer SVG oder PDF verwenden, nie PNG. Vektordateien bleiben in jeder Grösse scharf; ein hochskaliertes PNG bekommt weiche Kanten, an denen die Kamera scheitert.
Kontrast. Dunkler Code auf hellem Grund. Umgekehrt — hell auf dunkel — lesen viele ältere Kamera-Apps nicht zuverlässig. Und lassen Sie den weissen Rand um den Code stehen: er gehört zum Standard und ist keine Designreserve.
Nicht in die Falz, nicht in den Anschnitt. Ein Code, der über die Falz eines Flyers läuft, ist nach dem Falzen unlesbar.
Testen — mit einem fremden Gerät. Bevor tausend Stück in Druck gehen: ausdrucken, an die spätere Stelle hängen, aus dem realen Abstand scannen. Am besten mit einem Telefon, das nicht Ihres ist, und bei der Beleuchtung, die dort tatsächlich herrscht.
Was passiert, wenn das Konto endet
Das ist die Frage, die zu selten gestellt wird — deshalb hier die klare Antwort: Ein dynamischer Code funktioniert, solange die Weiterleitung besteht. Endet Ihr Konto, führt der gedruckte Code ins Leere.
Deshalb zwei Empfehlungen, unabhängig vom Anbieter. Erstens: Setzen Sie dynamische Codes dort ein, wo der Nutzen den laufenden Beitrag rechtfertigt — bei Materialien mit Auflage, wechselnden Zielen oder Messbedarf. Für das Firmenschild, das zehn Jahre hängt, ist ein statischer Code die ehrlichere Wahl. Zweitens: Ein bereits gedruckter dynamischer Code lässt sich nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen, denn die Weiterleitungsadresse gehört diesem Anbieter. Wer wechselt, druckt beim nächsten Nachdruck neue Codes.
Bei QROVA bleiben Ihre Codes aktiv, solange das Konto besteht — auch im kostenlosen Tarif, dort für zwei Codes ohne zeitliche Begrenzung.
Typische Einsätze aus der Praxis
Gastronomie: ein Code auf dem Tisch. Mittags zeigt er die Mittagskarte, abends die Abendkarte, nach dem Essen die Google-Bewertungsseite. Ein Aufsteller, drei Ziele, kein Nachdruck.
Handwerk und Dienstleistung: Code auf dem Fahrzeug oder dem Bauschild, der auf die aktuelle Referenzseite führt. Wechselt das Projekt, wechselt das Ziel.
Einzelhandel: derselbe Code auf verschiedenen Materialien — Schaufenster, Tüte, Preisschild — als getrennte Codes angelegt. So sehen Sie, welches Material tatsächlich Scans bringt und welches Sie sich beim nächsten Mal sparen können.
Agenturen und Dienstleister: Codes für mehrere Kunden getrennt verwalten, mit eigener Auswertung je Kunde. Dafür gibt es den Agentur-Tarif.
Was ein dynamischer QR-Code kostet
Zum Ausprobieren kostenlos: zwei dynamische Codes und 500 Scans im Monat, ohne Kreditkarte und ohne Zeitlimit. QROVA Pro kostet 7,00 € im Monat und umfasst 50 Codes, 25.000 Scans, die vollständige Auswertung, SVG- und PDF-Download für die Druckerei sowie das eigene Logo im Code. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG weisen wir keine Umsatzsteuer aus — der Betrag ist ein Endpreis. Monatlich kündbar, ohne Mindestlaufzeit.
Weiterführend: ausführliche Erklärung statisch vs. dynamisch · wie das Scan-Tracking funktioniert · alle Tarife
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